Fundamentierungstechnik und Architektur
Fundamentierungstechnik
Da der schlammige Lagunenboden

kein geeignetes Fundament für den Bau von Häusern und Straßen bietet, mussten sich die Baumeister besonderer Methoden bedienen. Nachdem der Untergund aus in den Boden gerammten Baumstämmen und darauf errichteter Holzplattformen nur wenig Tragfähigkeit hatte, waren die ersten Häuser in Holzbauweise errichtet worden. Selbst der Herrschaftssitz des Dogen war bis zur Jahrtausendwende noch ein reiner Holzbau. So verbanden Hunderte von Holzbrücken Hunderte von hölzernen Plattformen miteinander. Dazwischen verzweigte sich ein Netz von schmalen Wasserstraßen. Als die Venezianer ab dem 12. Jh. damit begannen, ihre Häuser aus Ziegeln und später sogar aus massivem Stein zu bauen, mussten sie ihre Fundamentierungstechniken verbessern.
Venedig ist jedoch nicht vollständig auf Holzpfählen gebaut. Die Stadt ist zum größten Teil auf dem ton- und kieshaltigen Sandboden von über hundert kleinen Inselchen erbaut. Dazwischen jedoch, an den schlammigen Ufern der zahlreichen Wasserwege, die das verzweigte Kanalnetz der Stadt bilden, sorgen unzählige Holzpfähle für Halt. Erst seit ungefähr 25 Jahren, seitdem die Kanäle der Stadt systematisch gereinigt und die Unterbauten der Häuser, Kirchen, Uferwege und Brücken sichtbar werden, hat man auch eine genaue Vorstellung von der ursprünglichen Fundamentierungstechnik der Venezianer:
Zunächst wurde der Baugrund trockengelegt und an den Ufern mit ca. 3 m langen und mindestens 15 cm dicken Baumstämmen verstärkt. Für diese kanalseitige Befestigung benötigte man je nach Größe des Baus und der Bodenbeschaffenheit Zehntausende von Baumstämmen (in der Regel Eichen), die senkrecht in den Boden gerammt wurden. Auf diesem dichten Wald aus Pfählen, der auch bei Ebbe vollständig unter Wasser liegen musste, befestigte man eine dicke Schicht aus Lärchenplanken. Dann folgte ein gemauertes Ziegelsteinfundament auf dem ein mindestens 30 cm hoher Sockel aus massivem Kalkstein ruht. Dieses Basamento, das bis knapp über den höchsten Wasserstand (Flutpegel) reicht, war als wasserdichte Horizontalsperre gedacht und sollte das Mauerwerk sowie die Fassaden der Häuser vor aufsteigender Feuchtigkeit schützen.
Architektur
Venedig ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk, welches alle Baustile seit seiner Gründung in sich vereint, byzantinisch geprägte Romanik, Gotik, Renaissance, Barock und Klassizismus. Venedigs Stadtbild hat sich in den letzten 200 Jahren kaum mehr verändert.
Da das Wasser genügend Schutz vor Angriffen bot, findet man in Venedig auch keine Befestigungswerke in Form von Wachtürmen oder Burgmauern, wie in anderen Städten. Der durch seine "Verfassung" politisch stablile venezianische Stadtadel konnte all sein Geld in die Prachtentfaltung investieren. Mitte des 12. Jh. gab es bereits über 500 reiche Kaufmannsfamilien, die sich prachtvolle Palazzi in den ältesten Stadtteilen entlang dem Canal Grande als Ausdruck ihres Wohlstandes erbauten.

Der Dogenpalast (Palazzo Ducale), heute ein Museum, ist der Größte und beherbergte die Wohn- und Amtsräume des Dogen sowie die Sitzungssäle sämtlicher Regierungsorgane.

Der typische Palazzo war durch alle Stilepochen hindurch in der Regel ein zweckmäßiger Bau, der der Kaufmannsfamilie gleichermaßen als Wohnhaus und Warenlager diente. Die repräsentative, reich geschmückte Fassade der Palazzi war immer dem Wasser zugewandt. Dort befand sich auch der Hauptzugang, in der Regel ein weites Bogentor, das von bunt bemalten Pfosten (Paline) markiert war.

Mit Barken und Gondeln gelangte man zur breiten Halle (Androne) des Wassergeschosses, an deren anderem Ende sich der landseitige, schlichtere Eingang befand. Die angrenzenden Räume, links und rechts der Halle, dienten als Magazin- und Wirtschaftsräume. Eine Treppe führte von der Halle in das Zwischengeschoss (Mezza), in dem sich zumeist die Büros befanden. Im eleganten Obergeschoss (Piano nobile) führte das Treppenhaus direkt in den festlichen Salon (Sala bzw. Portego), in dem auch Bankette und Theaterveranstaltungen stattfanden. Zur Wasserseite hin hatte das Obergeschoss häufig einen Balkon bzw. eine Loggia.

Die angrenzenden Räume sowie das obere Stockwerk dienten den Familienmitgliedern als Privatgemächer, während die Bediensteten im Dachgeschoss untergebracht waren, wo sich oftmals auch die Küche befand. Den Abschluss bildete die Dachterrasse (Altan), auf der, so spottete das Volk, sich die Signora des Hauses die Haare in der Sonne bleichen ließ. Die Innenhöfe, Corte bzw. Cortile, der venezianischen Palazzi, die man über den Landeingang erreichte, waren überwiegend klein, besaßen aber immer eine aufwendig gestaltete Trinkwasserzisterne und einen kleinen Garten.
Früher durfte ein venezianischer Palazzo nicht als solcher bezeichnet werden, man nannte ihn schlicht Casa (Haus) oder kurz Ca'. Man findet diese Kurzbezeichnungen aber nicht nur in Venedig selbst sondern auch in den kleineren landwirtschaftlichen Unternehmen an der Strasse von San Donà di Piave nach Jesolo und in Ortsnamen wie Ca' Balarin. Die Bezeichnung Palazzo war nur einem Bau, nämlich dem Dogenpalast, vorbehalten. Noch heute heißen einige der prunkvollsten Palazzi bescheiden Casa wie die Ca' d'Oro.
Da Venedig eine Handelsstadt war, die vor allem mit den Ländern des Mittelmeeraumes bis hin zur heutigen Türkei Handel betrieb, entstand ein weiteres, typisch venezianisches Gebäude, der Fondaco (Kontor). Die Bezeichnung stammt vom arabischen Wort Funduk (Warenbörse). Ein solcher wuchtiger Gebäudekomplex verfügte über ein Wassergeschoss, drei obere Stockwerke und einen geräumigen Innenhof, und wurde den ausländischen Kaufleuten als Magazin, Handelsplatz und Gasthaus zur Verfügung gestellt. Das älteste erhaltene Handelshaus ist der Fondaco dei Turchi.

Die Scuole, die Gebäude der venezianischen Bruderschaften, gehören ebenfalls zu den typischen Profanbauten der Stadt. Sechs große und weit über hundert kleine Bruderschaften (Scuole Grandi bzw. Scuole Minori) gab es während der Glanzzeit Venedigs im 15./16. Jh. Es handelte sich um reine Bürgervereinigungen, die aufgrund ihrer karitativen Leistungen auch eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben spielten, und deren Versammlungshäuser deutliche architektonische Akzente im Stadtbild setzten. Heute sind einige dieser Scuole als Museen zugänglich.
Einen weniger beachteten, aber noch sehr verbreiteten Gebäudetyp stellt das venezianische Reihenhaus dar, in dem das einfache Volk zur Miete wohnte. Im Gegensatz zu den Palazzi waren die Wohnungen natürlich bescheiden, aber dafür sehr preisgünstig. Es handelte sich in der Regel um dreigeschossige Häuserzeilen, deren einzelne Wohnungen aus einer Küche sowie einem kombinierten Wohn-/Schlafraum bestanden. Daneben gab es Gemeinschaftsräume für Vorräte, Feuerholz und Bootszubehör.
Romanisch-byzantinischer Stil
Der romanisch-byzantinische Stil prägte die Sakralarchitektur Venedigs vom 11. bis 13. Jh., als die Lagunenstadt stark unter byzantinischem Einfluss stand. Während sich die Romanik im Westen zur ersten länderübergreifenden Baukunst des Christentums entwickelte, dominierte in Venedig der architektonische Geschmack des Ostens. An der Entstehung der ersten Steinkirchen arbeiteten Handwerker und Mosaizisten aus dem östlichen Kulturraum mit. Die mit einzigartigen Goldmosaiken verzierte Markuskirche, die nach dem Vorbild der Apostelkirche in Byzanz geschaffen wurde, verkörpert die östliche Bautradition am augenfälligsten.

Der Einfluss des Ostens machte sich auch in der venezianischen Profanarchitektur des 13. Jh. bemerkbar. Obwohl man sich an romanischen Grundmustern orientierte, waren zierliche Säulen, filigrane Dekorationen, Loggien und Zinnenränder typische Merkmale der ersten venezianischen Palazzi. In dieser Zeit ging man dazu über, die Häuser nicht länger aus Holz, sondern aus gebrannten Ziegeln zu errichten und die Fassaden mit edlen Marmorsorten und farbigen Inkrustationen zu verkleiden. Offene Loggien im Erd- und Obergeschoss betonten die Leichtigkeit der Bauweise.

Gotischer Baustil
Die gotische Baukunst, die sich von Frankreich aus in ganz Europa ausbreitete, erfasste Venedig erst Mitte des 14. Jh. Nun veränderten die Venezianer das Äußere ihrer Markuskirche, indem sie den bis dahin dunklen Innenraum durch gotische Fensteröffnungen etwas aufhellten und die Fassade mit typisch gotischem Zierrat und Skulpturenschmuck versahen. Auch der Dogenpalast wurde nach dem Geschmack der Gotik umgestaltet und bekam eine Vorbildfunktion für die städtische Profanarchitektur. Spitzbögen lösten die schlichten Rundbögen ab, und die gesamte Fassade des Palazzo Ducale büßte von den Arkaden des Untergeschosses bis hinauf zu den Zinnen einen Großteil ihrer Massivität ein. Doch reine Gotik war das nicht, was die Venezianer ihrem Stadtbild im 14. und 15. Jh. angedeihen ließen, sondern venezianische Gotik, die, wie schon die romanische Stilepoche, stark von der Ornamentik, der Farbigkeit und der Dekorationskunst des oströmischen Kulturraumes geprägt war. Der berühmteste Palazzo der venezianischen Spätgotik, die Ca' d'Oro

macht heute noch auf beeindruckende Weise deutlich, wie harmonisch die Profanarchitektur des 14. und 15. Jh. gotische und orientalische Formen und Motive miteinander vereinigte. In dieser Zeit, die von einer umfangreichen Bautätigkeit gekennzeichnet war, wurde der ursprünglich zweigeschossige venezianische Palazzo um ein Geschoss erhöht. Am Canal Grande, dem Prachtkanal Venedigs, gibt es noch zahlreiche beispielhafte Uferpalazzi im venezianisch- gotischen Stil zu bewundern.
Renaissance
Erst Ende des 15. Jh. setzte sich die Renaissance, die damals ganz Europa begeisterte, auch in Venedig durch. Vor allem der Architekt Pietro Lombardo (1435- 1515), der 1498 zum ersten Architekten der Stadtrepublik ernannt wurde.

Er verlieh der venezianischen Frührenaissance ihr unverwechselbares Gesicht. Seine Architettura lombardesca galt bei Zeitgenossen als edel wie der griechische Stil, erhaben wie der römische und glänzend wie der orientalische. Ein herausragender Sakralbau, der nach Plänen von Pietro Lombardo gebaut wurde, ist Santa Maria dei Miracoli.

Diese klassisch proportionierte Kirche ist vollständig mit farbigem Marmor verkleidet, und in Marmor ist auch die üppige Innenausstattung gearbeitet.

Ein anderer Architekt, der die venezianische Frührenaissance ebenso prägte, war Mauro Coducci (1440- 1504). Die Fassaden der Kirchen San Zaccaria

und Santa Maria Formosa, die er gestaltete, verlieren ihre klassische Strenge durch die Verwendung halbkreisförmiger Abschlüsse und Rundungen. Beide Architekten setzten auch maßgebliche Akzente im Um- und Neubau des venezianischen Palazzo. Die Einführung von großen Doppelbogenfenstern und die aufwendigere Gestaltung der Eingangsbereiche sowie das Festhalten am üppigen Ornament waren u. a. typische Merkmale des Palazzo der Frührenaissance.
Auch die Portalgestaltung Venedigs entwickelte sich in der Frührenaissance bis hin zur Perfektion. Die Hochrenaissance, die sich Mitte des 16. Jh. durchsetzte, passte so gar nicht zum eleganten Stil der venezianischen Architektur. Für viele Kunsthistoriker vollzieht sich in dieser Bauperiode gar ein Traditionsbruch, denn die Hochrenaissance betonte das Monumentale. Die Leichtigkeit, das Schwerelose war dahin. Die Schaufassade an der Wasserseite genügte nicht mehr, die Neubauten sollten jetzt nach allen Seiten strahlen und Grandezza zeigen wie ihre Vorbilder in Florenz und Rom. Die wuchtigen Palastbauten des 16. Jh. überschritten erstmals die bis dahin einheitliche Höhe und wurden komplett aus massivem Stein gebaut, was wiederum eine stabilere Fundamentierung notwendig machte. Gebäude wie etwa die Libreria Vecchia di San Marco und der Palazzo Vendremin Calergi (Spielkasino Venedigs) stehen auf ungefähr einer Million Baumstämmen.

Jacopo Sansovino (1486-1570) war der bedeutendste Architekt der venezianischen Hochrenaissance, dem es bei vielen seiner Prachtbauten gelang, die neue Monumentalität so abzumildern, dass sie sich in das architektonisch geschlossene Stadtbild fügten. Zu den vielen unter Sansovino entstandenen Großbauten gehört z. B. der Palazzo Corner della Ca' Grande. Ein anderer Architekt der Zeit, Antonio da Ponte (1512-1597), machte seinem Namen alle Ehre, indem er die schönste Hochrenaissancebrücke Venedigs errichtete, nämlich die Rialtobrücke.

1570 wurde der für seine grandiose Landhaus- und Villenarchitektur berühmte Andrea Palladio (1508-1580) zum offiziellen Architekten der Serenissima ernannt. Er schuf die eindrucksvolle Kirche San Giorgio Maggiore.

Außerdem hinterließ er einen Entwurf für die Rialtobrücke, der auf einem Gemälde von Francesco Guardi zu sehen ist. Palladios Vorschlag wurde damals abgelehnt, weil seine Bogenbrücke mit dem monumentalen Aufbau zu schwer war und praktische Nachteile hatte. Der auch als Architekturtheoretiker bekannte Palladio veröffentlichte 1570 in Venedig seine Abhandlung "Quattro libri dell'architettura", in der er sich vor allem mit dem architektonischen Erbe der Antike sowie dem römischen Architekturtheoretiker Vitruv auseinander setzte. Dieses Lehrbuch löste in der Folgezeit eine als Palladianismus bezeichnete klassizistische Strömung in der europäischen Architektur aus, die in Venedig ihre ersten Vertreter hatte. Vincenzo Scamozzi (1552-1616) nahm die Lehre des Meisters sofort bereitwillig auf und machte sie zu einem verbindlichen Regelwerk seiner venezianischen Schaffensperiode. Er vollendete einige Großbauten (u. a. die Libreria Vecchia di San Marco) und schuf mehrere Palazzi am Canal Grande.
Barock
Die neuen Stilelemente des Barock (breite Gesimse, große Voluten, Bossenwerk, monumentale Treppenhäuser etc.) brachten eine neue Lebendigkeit in die fast schon streng gewordene venezianische Architektur des späten 16. und frühen 17. Jh. Aber bevor die barocke Formensprache die Venezianer so richtig begeistern konnte, setzte die fürchterliche Pest von 1630 erst einmal eine Zäsur und legte die öffentliche Bautätigkeit über Jahre hinweg nahezu lahm. Mit dem bedeutendsten venezianischen Barockarchitekten Baldassare Longhena (1598-1682) kam dann eine Zeit, in der die charakteristischen Barockbauten Venedigs entstanden, allen voran die wuchtige Santa Maria della Salute.

Dieser gewaltige, aber dennoch harmonische Kirchenbau mit den gedrehten Voluten, den krönenden Skulpturen und der imposanten Zentralkuppel

symbolisierte für die Klassizismus Architektur gleichsam die Überwindung der Pest. Longhena arbeitete noch an weiteren Kirchen Venedigs (z. B. die Chiesa Santa Maria di Nazareth), aber die Chiesa della Salute, wie sie auch genannt wird, blieb sein unbestrittenes Meisterwerk und der prächtigste Sakralbau des venezianischen Barock. Auch in der Profanarchitektur, wo er die ganze Stilpalette des Barock ausschöpfte, setzte Longhena Maßstäbe. Zu den schönsten und größten seiner Wohnbauten gehören die Uferpalazzi Belloni Battagia, Ca' Pesaro und Ca' Rezzonico am Canal Grande. Von der Idee des barocken Gesamtkunstwerks im städtebaulichen Maßstab, wie sie in Rom und Neapel umgesetzt wurde, war Venedig jedoch weit entfernt.
Klassizismus
Die venezianische Architektur des 18. Jh. knüpfte wieder an die klaren, antikisierenden Vorstellungen des Palladianismus an und hatte in Domenico Rossi und Giorgio Massari (1687-1766) ihre bedeutendsten Vertreter. Obwohl der Stadtadel in dieser Zeit deutlich zu verarmen begann, entstanden einige aufwendige Um- und Neubauten im monumentalen Stil des Klassizismus - der in Italien übrigens Neoclassicismo, also Neoklassizismus genannt wird. Die frühesten Bauwerke stammen von Rossi. Er entwarf u. a. die grandiose Fassade der Chiesa San Stae, sowie die Prachtfassade der stattlichen Ca' Corner della Regina, beide am Canal Grande. Mit dem imposanten Palazzo Grassi schuf Massari einen klassizistischen Prachtbau par excellence.

Kurz bevor sich die politischen Ereignisse überschlugen (Einmarsch Napoleons und Auflösung der Republik Venedig) entstand 1792 mit dem mittlerweile legendären Opernhaus La Fenice einer der letzten Neubauten im klassizistischen Stil und einer der letzten Bauten des alten Venedig überhaupt.
19. und 20. Jahrhundert
In den vergangenen zwei Jahrhunderten beschränkten sich die Bauvorhaben mit wenigen Ausnahmen auf den der Lagunenstadt vorgelagerten Lido di Venezia sowie auf die stadtnahe Insel La Giudecca, wo im späten 19. Jh. sogar eine kleine Industrielandschaft heranwuchs.
Blick auf
die Insel La Giudecca 
In Venedig selbst entstanden so schlichte und deshalb leicht zu übersehende Bauten wie das Bahnhofsgebäude

oder die Pavillons auf dem Gelände der Biennale.
Erhalt der historischen Bausubstanz
Nach der fürchterlichen Flutkatastrophe von 1966 wurde die Weltöffentlichkeit aufgerüttelt, denn erstmals wurde ihr bewusst, dass Venedig zu verfallen drohte. Seitdem werden jährlich Millionen aus in- und ausländischen Quellen für den Erhalt der Lagunenstadt bereit gestellt. Der Consorzio Venezia Nuova koordiniert und leitet fachmännisch die Restaurierungsarbeiten vor Ort. Zahlreiche Projekte konnten bereits abgeschlossen werden, zuletzt die Restaurierungen der beiden Museumsgebäude Ca' Pesaro und Fondaco dei Turchi am Canal Grande.